Ein Tag in … · Inselmitte
Ein Tag in Inca: Schuhstadt, Donnerstagsmarkt und Mittagessen im Celler
Zuletzt geprüft: Oktober 2026
Ein Tagesausflug ab Palma mit dem Zug, Stunde für Stunde geplant: Schuhmuseum, Wochenmarkt, Mittagessen in einem alten Weinkeller, Camper und die Lederoutlets – und am Abend der Blick vom Puig de Santa Magdalena.
Kurz beantwortet
Lohnt sich ein Tagesausflug nach Inca?
Ja – Inca ist kein Ferienort, sondern eine Alltagsstadt, und genau das macht den Tag aus: Schuh- und Ledergeschichte, Cellers mit mallorquinischer Küche und einer der großen Wochenmärkte der Insel. Am besten kommen Sie an einem Donnerstag. Ab Palma fährt der Zug, das Auto brauchen Sie nur für den Puig de Santa Magdalena am Abend.
- Anreise
- SFM-Zug ab Palma (Estació Intermodal), rund 30–40 Minuten; mit dem Auto über die Ma-13
- Zeitbedarf
- ein ganzer Tag, ideal 9–20 Uhr
- Kosten
- Schuhmuseum ohne Eintritt (Spende erbeten); dazu Zug und Essen
- Beste Zeit
- Donnerstag wegen des Markts; im November der Dijous Bo
- Ohne Auto
- gut machbar – die Stadt ist zu Fuß erschlossen
- Bei Regen
- Museu del Calçat, Cellers, Outlets
Der Tagesplan
Inca an einem Tag – so läuft es
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Mit dem Zug in die Inselmitte
Die Züge der SFM starten an der Estació Intermodal unter der Plaça d'Espanya und fahren regelmäßig nach Inca. Vom Bahnhof gehen Sie zu Fuß ins Zentrum.
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Museu del Calçat i de la Indústria
In der ehemaligen Kaserne General Luque (Avinguda del General Luque 223) erzählt das Schuhmuseum, wie Inca zur Schuhstadt der Insel wurde – mit Maschinen, alten Schuhen, Fotos und Stimmen der Menschen, die in den Fabriken gearbeitet haben. 2022 erhielt es eine europäische Museumsauszeichnung für Bürgerbeteiligung. Der Eintritt ist frei, eine Spende erbeten.
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Donnerstagsmarkt
Donnerstags von etwa 8 bis 14 Uhr füllt der Wochenmarkt die Plaça d'Espanya, den Carrer Major und die Gran Via de Colom: Obst und Gemüse, Käse, Sobrassada, Kleidung, Lederwaren. Er gehört zu den größten Wochenmärkten der Insel und läuft das ganze Jahr.
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Kaffee im Traditionscafé
Direkt am Markt liegt das Café Mercantil (Plaça d'Espanya 8) in einem denkmalgeschützten Gebäude, seit Jahrzehnten Treffpunkt der Stadt. Danach ein Blick in die Kirche Santa Maria la Major und den Kreuzgang von Sant Domingo.
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Mittagessen im alten Weinkeller
Inca ist die Stadt der Cellers – früherer Weinkeller, in denen heute mallorquinisch gekocht wird. Celler Can Ripoll (Carrer Jaume Armengol 4) begann 1768 als Bodega. Celler Can Lau hat noch den steinernen Gärbottich und Fässer, eines von 1840. Celler Tonet, das frühere Can Marron, wurde 2026 von den Schwestern Teresa und María Solivellas neu eröffnet. Typisch: Frit mallorquí, Sopes mallorquines, Variat.
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Camper: Eine Weltmarke aus Inca
1877 brachte der Schuhmacher Antoni Fluxà Maschinen aus England mit und eröffnete in Inca die erste industrielle Schuhfabrik Mallorcas. Sein Enkel Lorenzo Fluxà gründete 1975 die Marke Camper. Entworfen werden die Schuhe bis heute in Inca. Recamper, der Fabrikverkauf, liegt am Stadtrand im Carrer Quarter 91 – mit Modellen früherer Saisons zu reduzierten Preisen und Parkplatz vor der Tür.
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Leder aus der Region
Neben Camper verkaufen weitere Lederfirmen direkt ab Werk, etwa Munper mit Schuhen, Jacken und Taschen. Nicht überall, wo „Outlet“ steht, ist Fabrikverkauf drin – vergleichen Sie Preise.
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Auf den Hausberg
Östlich der Stadt steigt eine kurvige Straße auf den Puig de Santa Magdalena. Oben stehen eine Einsiedelei mit Ursprüngen im 13. Jahrhundert und ein Restaurant mit Terrasse. Der Blick reicht über die Ebene zur Tramuntana und bis zur Bucht von Alcúdia. Hinauf kommen Sie mit Auto oder Taxi, zu Fuß ab dem Fuß des Berges rund 2,7 Kilometer auf der Straße.
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Abendessen und Rückfahrt
Zum Abend bietet sich ein Celler oder das Restaurant Joan Marc mit moderner mallorquinischer Küche an. Danach mit dem Zug zurück nach Palma – prüfen Sie die letzte Abfahrt auf tib.org.
Termin
Dijous Bo: Incas großer Tag im November
Der Dijous Bo („guter Donnerstag“) ist der größte Jahrmarkt der Insel. 2026 fällt er auf den 19. November, am Vortag ist Dimecres Bo. Die ganze Innenstadt wird zur Marktfläche, mit Landwirtschaft, Tieren, Handwerk und Essen. Kommen Sie mit dem Zug – die Innenstadt ist gesperrt – und früh am Vormittag.
Kosten
Was kostet der Inca-Ausflug?
| Posten | Preis | Hinweis |
|---|---|---|
| Zug Palma – Inca | laut Tarif | aktuelle Preise auf tib.org |
| Museu del Calçat | frei | Spende erbeten |
| Markt | frei | Bargeld mitnehmen |
| Mittagessen im Celler | nach Karte | Variat und Tagesgerichte meist günstig |
Angaben prüfen
Fahrpläne und Öffnungszeiten ändern sich. Verbindlich sind die Fahrpläne auf tib.org und die Angaben der jeweiligen Häuser; Ruhetage der Cellers vor dem Besuch prüfen.
Varianten
Den Tag anpassen
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Mit Wein
Das nahe Binissalem ist das Zentrum des Weinbaus in der Inselmitte, mit mehreren Bodegas für Verkostungen. Es liegt an derselben Bahnlinie kurz vor Inca.
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Mit Lluc
Über die Ma-2130 und Selva geht es in die Berge zum Kloster Lluc. Wer mit dem Auto unterwegs ist, tauscht den Puig de Santa Magdalena gegen Lluc.
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Bei Regen
Inca ist ein guter Regentag: Schuhmuseum, Cellers und Outlets liegen unter Dach.
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Mit Kindern
Der Markt am Donnerstag und der Berg am Nachmittag funktionieren gut; oben gibt es Picknickplätze.
Im Winter
Inca lebt das ganze Jahr: Markt, Museum und Cellers sind auch im Winter geöffnet. Damit ist die Stadt ein gutes Ziel, wenn an der Küste vieles geschlossen hat.
Häufige Fragen
Fragen zum Tagesausflug nach Inca
Wann ist Markt in Inca?
Donnerstags etwa von 8 bis 14 Uhr rund um die Plaça d'Espanya, den Carrer Major und die Gran Via de Colom, ganzjährig.
Kommt Camper aus Inca?
Ja. Lorenzo Fluxà gründete die Marke 1975; seine Familie stellt in Inca seit 1877 Schuhe her. Entworfen werden die Schuhe bis heute dort.
Wo ist das Camper-Outlet in Inca?
Recamper liegt am Stadtrand im Carrer Quarter 91, mit Parkplatz.
Was ist ein Celler?
Ein früherer Weinkeller, in dem heute traditionelle mallorquinische Küche serviert wird. Inca hat mehrere davon, Can Ripoll begann 1768 als Bodega.
Wann ist der Dijous Bo 2026?
Am Donnerstag, 19. November 2026.
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Bildnachweis: Kirchturm von Santa Maria la Major in Inca: Foto MARIA ROSA FERRE ✿, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

